#56 Trampling mit selbst gebautem Penisbett

Trampling mit selbstgebautem Penisbrett – Ab auf die Tanzfläche

Die heutige Folge widme ich einer Vorliebe, die auch wieder auf so viele Weisen faszinierend ist und mir persönlich auch super viel gibt, da sie einfach so unfassbar nachvollziehbar ist. Menschen als Tanzfläche nutzen fühlt sich nach Spaß an. Bühne frei für zwei Gäste, die die Vorliebe teilen, aber völlig andere Ansätze haben.

Von dem einen Gast habe ich schon öfter erzählt. Er ist einer meiner Lieblingsgäste und er kommt daher auch immer mit einem Wunsch zu mir, den ich super gerne erfülle. Denn Trampling ist ja eine sehr, sehr coole Sache. Ich weiß nicht, warum ich da so Spaß dran habe, aber wahrscheinlich liegt es daran, dass mein Gast mir das so erklärt hat, wie er es mir erklärt hat und dass ich das deshalb so gut nachempfinden kann.

Körperliches Empfinden hervorrufen – darum geht es mir privat ja ganz oft. Ich finde das immer total spannend, wenn ich jetzt z. B. diesen exzessiven Sport betreibe oder irgendwelche andere Sachen mache, nachdem ich mich ziemlich krass fühlen kann. Auch körperlich – eben durch Überanstrengung oder mich einfach irgendwie gut fühlen kann. Da ist ja der eine Gast prädestiniert für, mir das immer wieder vor Augen zu führen, dass das auch bei ihm klappt und sicherlich auch bei ganz vielen anderen.

Trampling: Anderer Gast – anderer Ansatz

Ich habe jetzt einen neuen Gast dazu bekommen, der auch mit diesem Thema zu mir kommt und das ist so witzig, weil er halt einen ganz anderen Ansatz hat. Was heißt einen ganz anderen, also ich sag mal, er hätte es gerne etwas anders, und umso spannender ist es dann für mich, es auch auf diese Weise mal zu erfüllen. Aber kurz nochmal für die, die es vielleicht noch nicht mitbekommen haben.

Meinen ersten Trampling-Gast habe ich schon ganz lange, und das war auch einer meiner ersten. Und irgendwie ist das total schön, dass er auch immer noch da ist und ab und zu zu mir kommt. Er hat mich ja in diese Vorliebe eingeführt, indem er zu mir damals sagte, er möchte gerne, dass ich auf ihm tanze.

Im ersten Moment, klar, völlige Überforderung.

Aber mittlerweile ist das einfach nur total lustig. Ich habe ihm dann auch irgendwann eine Playlist erstellt, die ich auch zum Putzen nehme in meiner Wohnung. Und das ist immer wieder schön wenn er kommt. Dann weiß ich, okay, ich muss die Putzliste jetzt öffnen und dann haben wir 1 ½ Stunden Zeit und Spaß beim Trampling, dass ich mich zumindest bewege und auf ihm tanze, während er nackt unter mir liegt. Und bei ihm ist es ja so, dass er eine Tupperdose mitbringt, in die ich dann reinpinkele, und die nimmt er dann mit nach Hause.

Im ersten Moment oder die ersten Male war es für mich auch ziemlich komisch, weil, ja, man kann es sich vorstellen, es ist schon ein bisschen komisch, dass man in eine Tupperdose pinkelt. Ich habe ihn dann auch irgendwann gefragt, warum ich das tun soll.

Keine Fragen mehr offen

Jetzt kommt halt die Antwort, warum ich das so unfassbar gut nachvollziehen kann. Er hat gesagt, dass er dadurch, dass ich 1 ½ Stunden auf ihm tanze, er sich ziemlich gut fühlt, weil sein Brustkorb ja auch ständig eingedrückt wird. Auch hier kurze Anmerkung: Vorsicht dabei, nicht einfach mal machen, weil man beim Trampling schonmuss auf einiges achten muss.

Wir haben es abgesprochen. Wir haben uns abgestimmt. Es klappt super. Und dadurch, dass ich 1 ½ Stunden auf ihm tanze, kann er danach ziemlich gut und deutlich fühlen, was das so bei ihm los ist rein körperlich. Eben weil er ja auch immer kontrolliert atmen muss. Und er möchte ja dann auch, dass ich ihn trete oder den Schwanz platttrete oder sowas. Er ist sogar so krass, dass ich ihm auch auf den Kopf trete, nicht mit vollem Gewicht, aber ich soll meinen Fuß da draufstellen und er möchte das dann einfach fühlen. Aber auch da wieder, alles unter Vorsicht.

Safety First beim Trampling!

Ich schweife ab. Aber das mache ich bewusst, einfach damit ihr besser nachvollziehen könnt, was ich da so 1 ½ Stunden mit ihm mache. Das dazu. Auf jeden Fall geht es ihm darum, dass er danach, wenn er zuhause ist, baden geht. In heißem Wasser kann er dann sich sehr gut oder noch besser fühlen. Und dabei trinkt er meinen Urin.

NS oder Sektchen – egal

Ich mein, die Sinnhaftigkeit ist ja auch eigentlich hier egal, geht mich ja auch nichts an. Aber er hat da halt so sein Ritual erschaffen, einen schönen Abend mit sich selber zu haben. Ähnlich wie die Folge mit meiner Freundin Anna, die regelmäßig zu Popo-Parkplätzen fährt, ist es für ihn ein Abendritual besonderer Art. Das ist einfach immer wieder schön, darüber nachzudenken, und wie gesagt, die Putzliste, die begleitet mich auch im Alltag immer mal wieder. Oder wenn ich Autofahre oder irgendwas tue, ist das immer total spannend und witzig und von der Erinnerung geprägt, an die ich mich gerne erinnere.

Auf jeden Fall ist es so, dass ich jetzt einen zweiten Gast habe, der auch zum Trampling zu mir kommt. Allerdings ein bisschen anders. Also abgesehen davon, dass er sehr viel jünger ist als der, den ich bisher habe, ist er… Ich kann ihn eigentlich gar nicht so richtig beschreiben. Am Anfang habe ich das auch gar nicht so richtig verstanden. Denn da muss ich gestehen, bin ich auch ein bisschen zu forsch an die Sache rangegangen. Denn ich dachte immer, und das denke ich oft und das ist immer wieder eine Lehre für mich, dass der eine Gast nicht dem anderen gleicht – nur weil er die gleiche Vorliebe hat.

Jeder Jeck ist anders

Sprich, als ich das erste Mal auf ihn drauf wollte, meinte er dann direkt: Nee, nicht mit vollem Gewicht. Das ist also ganz, ganz viele Stufen unter dem „Niveau“, was ich bisher so mit dem anderen Gast gemacht habe. Also ihm reicht es im ersten Schritt, haha, dass ich meinen Fuß z. B. auf seinen Brustkorb stelle und ein bisschen Gewicht draufgebe. Das ist für mich auch wieder eine coole Erkenntnis gewesen und auch wieder ein Hinweis darauf: okay, frag dann lieber nochmal mehr nach.

Man lernt ja nie aus.

Aber ein großer Unterschied, und das war für mich auch komisch, dass er das immer draußen machen möchte. Ich habe mich am Anfang gefragt: Naja, warum gerade draußen? Die Antwort kam ziemlich schnell.

Keine weiteren Fragen

Er mag es einfach, Gras unter sich zu fühlen.

Gut.

Er hat dann auch immer eine Tasche dabeigehabt, deren Inhalt ich dann auch ziemlich schnell kennenlernen durfte. Was auch wieder mit diesem Draußen-Ding zu tun hat. Er hat immer seinen Baumstamm dabei – was heißt Baumstamm. Es ist einfach ein dickerer Ast, den er dann immer unter seinen Schwanz legt, bevor ich mich dann da draufstelle. Auch da wieder – natürlich hätte ich mich fragen können: warum? Und was hat das mit Trampling zu tun? Aber gut, ich meine, die Erklärung, dass er halt naturbezogen ist und gerne draußen ist, das ist ja auch in Ordnung. Das ist ja wirklich toll, in Wäldern und auf Wiesen rumzulaufen. Und gerade, wenn das Wetter schön ist, ist doch wunderbar, z. B. barfuß durch den Sand laufen – wer macht das nicht gerne?

Das ist halt einfach ein Gefühl von Freiheit und Urlaub oder einfach irgendwas Schönes. Deshalb fand ich das total süß, dass er so darauf bedacht war, draußen liegen zu dürfen. War schön! Deshalb ist es ja auch für mich umso cooler, draußen zu sein. Klar ist das immer so eine Sache mit dem Festhalten. In so einem Domina-Studio kannst du dich schon mal schnell an irgendwelchen Ketten festhalten, die von der Decke hängen. Das kannst du jetzt draußen nicht. Aber auch da findet man Möglichkeiten und Lösungen. So ist es nicht.

Man braucht nur Fantasie

Auf jeden Fall war das so der erste Punkt, der anders war als der Ansatz, den ich bis dahin so kennengelernt hatte. Sprich, unter mir lag also auf einer Wiese ein nackter junger Mann, auf dem ich nicht tanzen, sondern eigentlich nur kleinere Abdrücke hinterlassen sollte, indem ich mich auf ihn drauflehne.

Was die Schuhe angeht, da ähneln sie sich. Ich finde das ja total witzig, dass beide sagen: Nee, so High Heels oder sowas lieber nicht, sondern tatsächlich Boots. Bei meinem Stammgast ist es ja immer Tagesform abhängig. Manchmal lieber Reitstiefel, manchmal Wanderschuhe, manchmal Fußballschuhe, und manchmal eben Boots. Oder Chucks oder sowas, was man da irgendwie gerade so hat und was nicht ganz so eine dolle Sohle hat. Er war dann fixiert auf Boots. Die sollte ich dann auch immer anziehen. Gut, er war ein Anfänger, das hat man schon gemerkt. Aber es ist ja gut, dass er sich da selber auch so einschätzen konnte – so gesund einschätzen konnte – dass wir dann auch erstmal mit einer halben Stunde angefangen haben.

Soft Trampling als Beginn zu was ganz Großem

Was einfach ultra lustig ist und was mich dazu gebracht hat, diese Folge zu drehen, war die zweite Session. Denn offensichtlich hat er Blut geleckt und kam danach mit so vielen Ideen und hat mich gefragt: Machen wir das noch, und machen wir das noch … und hier, und da. Also das war wunderbar zu sehen, dass es was gebracht hat. Dass er den Schritt gegangen ist zu einer Domina, sprich dass er irgendwas in sich gefühlt hat. Er wollte anscheinend mal fühlen, wie es sich anfühlt, einen weiblichen Schuh auf sich zu haben und ein bisschen zugedrückt zu bekommen. Er hat den ersten Schritt gemacht und siehe da, der zweite sollte ganz, ganz schnell folgen. Weil er in der Lage war, diesen Schritt zu gehen, hat er das feststellen können.

Der erste Schritt ist der wichtigste

Und direkt beim zweiten Mal, total süß, kam er mit einem selbst gebauten Penisbrett an.

Was ist ein Penisbrett?

Ich weiß noch nicht mal, ob es diesen Begriff wirklich gibt, aber ich hab’s halt einfach mal so genannt, weil er selber ein kleines Brett zurechtgesägt hat: vier Beine dran, und in der Mitte hat er sich ein Loch gestanzt, ein bisschen schön mit Schaumstoff ausgelegt, damit das nicht zu weh tut.

Und was ist? Am Ende liegt er jetzt immer im Gras und legt dieses Penisbrett über sein Gemächt, steckt den Penis dadurch, und ich muss dann Pingpong spielen. Oder mich auf ihn draufstellen, oder muss einfach gegentreten oder, oder.

Trampling auf Tanzfläche

In die Seite treten oder sowas, so wie mein anderer Gast das möchte, das möchte er nicht. Das ist ihm ein bisschen zu dolle. Aber das Brett war anscheinend Teil seiner Fantasie oder seiner bisher nicht ausgelebten Fantasie. Als er das erste Mal damit ankam, ich hab das so gefeiert, weil ich dachte: Wie cool ist das denn? Weil man ja bedenken muss, was da auch zuhause bei und mit ich so passiert ist. Wahrscheinlich ist er nach dieser Session nach Hause und hat irgendwelche Bretter zusammengesucht. Und hat sich da wirklich auch Mühe mit gegeben.

Das sieht auch gut aus. Das ist echt immer witzig, wenn er damit ankommt mit seiner Reisetasche, in der ja auch sein Lieblingsast drin ist. Es ist so schön, wenn ich mir vorstelle, dass er da zuhause so viel Zeit mit verbracht hat, sich ein Brett zurecht zu sägen. Die richtige Höhe musste es ja auch haben, und das Loch muss ja auch breit genug sein. Und dann natürlich, dass er das ausgestopft hat mit Schaumstoff, damit das nicht ganz so weh tut.

Ist das süß? Ach Gott. Ich finde das ja echt schön.

Also von daher konnte ich dadurch auch merken, dass dieser Mensch auch, wie mein anderer Gast, das Bedürfnis hat, sich fühlen zu können. Denn natürlich, wahrscheinlich ist es auch jetzt wieder so, dass bei dem einen oder anderen Mann an gewissen Stellen was kribbelt und sie sich denken: Wie kann man denn einen Penis platttreten? Aber ja, ich mein, ich kann das jetzt schlecht nachvollziehen, ich habe keinen Penis. Aber ich sehe es ja anhand der Gäste, dass da anscheinend irgendwas ist, was sie an Trampling reizt. Und das ist das, was einfach schön für sie ist, zu fühlen. Und das können sie anscheinend auch nur, indem ich auf den Penis drauftrete oder gegentrete. Es ist ja jetzt nicht so, dass man da so gegentritt wie z. B. gegen einen Fußball oder sowas. Also so jetzt nicht.

Man macht das ja immer natürlich mit Absprache, mit Codewörtern.

Immer wieder fragen: Wie ist das?

Man muss sich ja da auch erst kennenlernen, und auch gerade bei ihm. Bei meinem Stammgast, ist es da ein bisschen anders. Da versteht man sich dann doch irgendwann blind und kann sich da auch ein bisschen steigern. Aber mit dem anderen fange ich ja jetzt gerade erst mit Trampling an. Eine Kollegin von mir ist manchmal dabei. Das ist total witzig, dass wir das dann auch zu Dritt machen. Und ich merke jetzt schon, dass da einiges in ihm schlummert. Es ist so schön zu sehen, wie er sich das selber ausbaut – wie er seine Trampling Welt für sich erbaut und ausbaut.

Man merkt richtig, innerlich geht da einiges bei ihm los im Kopf, wenn wir da gerade zugange sind. Er macht schon innerlich eine Liste, was da als nächstes noch kommt. Das ist total schön.

Also so viel zum Thema Trampling.

Ich finde es total schön, dass er jetzt bei mir ist. Ich meine, klar, auf der einen Seite ist es schön im Domina-Studio, auf der anderen Seite ist es aber auch mal schön, draußen zu sein ohne Musik. Im Studio mit Putzliste, und draußen mit dem Sound der Natur. Die Putzliste musste ich dem einen Gast sogar schon schicken. Auch da stelle ich mir immer vor, wie er in seiner Badewanne liegt, vielleicht sogar mit dieser Mischung aus Heavy Metal, Rock und ruhigen Liedern. So stelle ich mir immer vor, wie er das dann hört. Und ich denke mal, bei meinem zweiten Gast ist es auch nicht mehr weit weg, dass es auch irgendwann mit Natursekt zu tun haben wird. Aber ist ja auch egal. Im besten Fall stoßen wir dann einfach irgendwann zu Dritt an oder so.

Prost!

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