#74 Schatz, ich steh auf BDSM

Du, übrigens, ich stehe auf BDSM. Ein Satz, der vielen, vielen Menschen ganz, ganz schwer über die Lippen geht. Und oft ist es auch so, dass man es nie schafft, diesen Satz auszusprechen, obwohl er umso wichtiger für sich selbst ist. Wann sage ich meinem Partner oder auch einer neuen Flamme, dass ich auf BDSM stehe?

Ich weiß mittlerweile durch mich selber und auch durch Freundinnen, dass die Offenbarung, dass man auf BDSM steht, oder zumindest sich dafür interessiert, vielleicht auch am Anfang, eine riesengroße Hürde für ganz, ganz viele ist. Das ist, denke ich, auch mit ein Grund, warum das immer alles noch so ist, wie es ist, mit der BDSM-Szene.

BDSM ist immer noch eine Hürde für viele.

Mittlerweile habe ich schon verstanden, dass sich viele dafür interessieren. Viele wollen darüber was wissen. Es freut mich immer riesig, dass das immer mehr werden. Es ist total toll, dass so viele Menschen da was drüber wissen wollen. Aber am Ende merkt man doch immer noch: Bei ganz, ganz vielen Menschen ist da noch diese gesunde Distanz!

Sagen wir mal so. Bei manchen ist auch vielleicht einfach die Scham. Sie ist zu groß, als dass man sich da wirklich mal mit befasst, weil der Kopf dann sagt: Nee, kannst du nicht machen.

Wie kann man denn auf Schläge stehen?

Wie kann man sich denn sich gerne unterwerfen oder dominieren lassen, oder selber auch dominieren?

Das kann ich doch meinem Partner jetzt nicht sagen. Da gibt es ja ganz viele Gedanken, Gefühle, die mitspielen und einen oft auch daran hindern, sich überhaupt genauer mit diesem Thema zu befassen. Der eine oder andere wird es schon mitbekommen haben. Vielleicht hat der eine oder andere auch schon mein Buch gelesen. Durch dieses Buch habe ich auch immer wieder mal erkennen dürfen: Ach wie schön! Wenn ich das im Nachgang lese, reflektiere ich mich noch immer selber. Ich bin immer noch überrascht, wie oft ich gedachte habe: Bor nee, kannst du jetzt nicht machen. Jetzt, im Nachhinein, denke ich: Gott sei Dank hast du das gemacht!

Frag dich: wie fühlt es sich an, wenn ich mich getraut habe über meine Neigung zu BDSM zu sprechen.

Jeder, der die Folge gehört hat, bevor ich meinen Eltern gesagt habe, dass ich als Domina arbeite, der kann sich ja vielleicht vorstellen, wie das für mich war. Und ich merke das auch immer wieder. Klar, inzwischen wissen sehr, sehr viele Menschen, was ich so tue, aber halt auch noch nicht alle. Und es ist immer wieder faszinierend, was in mir passiert, wenn ich wieder davor stehe, es jemandem zu sagen. Dass ich nicht nur im BDSM-Kontext unterwegs bin, sondern auch als Domina arbeite und daraus dann ja auch was Großes machen werde. Man muss ja immer so sprechen, dass man so tut, als wäre es wahr schon wahr. Das kann man sich mal merken. 😉

Nicht „ich würde gerne“, sondern „ich werde“. Das ist immer besser.

Aber ich merke das nicht nur an mir selbst immer wieder, was diese Offenbarung mit mir macht, sondern auch bei meinen Freundinnen. Das ist immer total schön. Auch bei Bekannten oder auch bei Podcast-Hörern, Menschen, die mir ihr Feedback geben oder die mich fragen: Ich würde das gerne meiner neuen Flamme sagen, aber ich trau mich nicht. Nachher reagiert der/die da irgendwie komisch. Deshalb möchte ich heute nochmal etwas genauer darauf eingehen. Ich möchte euch auch Beispiele von mir geben sowie von anderen Menschen, die das auch hatten. Man lernt jemanden kennen und „Wann sage ich es dem- oder derjenigen, dass ich im BDSM Kontext unterwegs bin?“

Ich habe lange überlegt, ob ich das mache, aber ich möchte es doch machen. Es gab eine ganz, ganz tolle Situation. Jetzt im Nachhinein kann ich da auch drüber lachen, aber in dem Moment hat es mich echt gekränkt, wie derjenige reagiert hat auf meine Offenbarung. Aber dazu dann gleich mehr. Ich möchte erstmal damit anfangen, wie das für mich immer noch ist, wenn ich jemandem sagen muss: Hey, da ist was, was ich dir sagen muss! Und ich möchte das gerne anhand der wichtigsten Stationen in meinem Projekt genauer erläutern. Denn das waren wirklich Stationen, wo ich daran fast kaputt gegangen bin, weil ich halt so behaftet war.

Mach dich frei von Scham.

Ich habe mich selber so leiten lassen von meinen negativen Gefühlen. Von irgendwelchen Stimmen, die mir gesagt haben: Nee, lass es lieber. Nachher verlierst du deinen Job. Deine Eltern nichts mehr mit dir zu tun haben. Nachher verlässt dich deine Freundin, die du ja so gern hast. Und, und, und … Man lässt sich da unfassbar leiten von irgendwelchen Stimmen, die einem vermeintlich guttun, aber einen am Ende ja eigentlich nur daran hindern, etwas ganz Großes zu tun.

Das ist ja oft so, nicht nur im BDSM-Kontext, sondern im ganzen Leben. Es ist ja der Hammer, wie viele Stimmen da immer sind, die einem von etwas abraten wollen, obwohl es am Ende eigentlich besser für jemanden wäre.

Kurz dazu: Ihr könnt gerne mein Webinar machen. Ich habe mittlerweile eines vorbereitet, wo ich genau über diese Stimmen spreche, wie man sie erkennen kann, und wie man dann vielleicht auch mit ihnen umgehen kann. Man darf sie nicht verbannen aus dem Leben, die gehören ja dazu. Aber oft sind sie ja geprägt durch Vergangenheit oder durch Dinge, die passiert sind. Macht gerne mein Webinar mit. Kostet natürlich nichts. Es ist ganz interessant, mal zu erkennen, wie viele Stimmen doch in einem sind, die einen von etwas abhalten wollen.

Innere Stimmen zeigen auf, leiten und helfen zu erkennen, wer man ist.

Aber natürlich auch schön zu erkennen, dass es auch genug Stimmen gibt, die einem dienlich sind und die helfen, ein Stück weit zu sich selbst zu finden. So oder so, ich arbeite da immer sehr, sehr gerne mit, und ich hatte ja auch oft schon die Situation, dass ich mich ihnen stellen musste.

BDSM

So vor allem auch bei meinen Eltern. Klar, den Eltern zu sagen, dass man als Domina arbeitet, das ist natürlich schon eine Nummer. Aber umso cooler war es dann, nachdem ich das getan hatte. Denn ich habe ja mit allem gerechnet, aber nicht damit, wie die reagiert haben. Deshalb war das ein super Beweis dafür, dass es einfach wichtig ist, den positiven inneren Stimmen zu folgen und zu sagen: Ich mach das jetzt!

Es ist mir nicht egal, welche Konsequenzen da auf mich zukommen, aber ich weiß, dass ich die handeln kann. Das war bei mir ja auch so. Ich hatte ja die Entscheidung getroffen: Ich möchte das jetzt machen, und ich werde es machen! Ich habe es dann auch gemacht mit dem Podcast und mit der Speaker-Ausbildung. Und ich muss das jetzt meinen Eltern sagen, weil ich es denen einfach schuldig bin, im positiven Sinne. Ich wollte es ihnen einfach sagen. Es war mir wichtig, dass die darüber Bescheid wissen, was ich aus meinem Psychologie-Studium machen möchte, auf alternative Weise.

Reden ist Gold!

Deshalb war das für mich klar. Egal, wie die reagieren, es ist für mich aber der richtige Weg – für mich – das ist immer ganz wichtig in dem Zusammenhang. Bei anderen Beispielen werdet ihr erkennen, dass es einfach wichtig ist, auf sich zu gucken, was das angeht. Das hat Null mit Ego zu tun oder Arroganz oder wie auch immer. Aber gerade, was die Sexualität angeht, da muss man einfach gucken, dass man erstmal auf sich guckt, und dann den passenden Partner aussucht. Denn alle, die so reagieren, wie ich dann später erzählen werde, die dürfen dann auch einfach gerne einen anderen Weg einschlagen.

Naja, das mit meinen Eltern ging ja alles gut. Ich hatte aber noch ganz viele andere Herausforderungen, sei es Freundinnen oder meinen Arbeitgeber. Das ist ja auch so eine Nummer. Das war eigentlich sogar fast noch krasser als die Erkenntnis zu haben, dass meine Eltern das wissen müssen. Aber es ist schon eine andere Sache, wenn du deinem Arbeitgeber sagen musst: Du, da ist was, was ich dir sagen muss! Vielleicht musst oder möchtest du mir deswegen kündigen. Ich meine, das sind ja alles Ängste, die sind um Gottes Willen berechtigt.

Klar könnte man jetzt wieder sagen: Ja, aber die Welt ist doch mittlerweile so tolerant, die Diversität, alles ist gut. Es ist in Ordnung, homosexuell zu sein, queer, bisexuell oder was auch immer. Das ist auch alles total wunderbar, aber in der Umsetzung ist es ja nun mal leider noch nicht so, dass es uns gegönnt ist, so sein zu dürfen.

Dementsprechend konnte ich nicht einschätzen, wie mein Arbeitgeber darauf reagiert, wenn ich ihm sage: Übrigens, ich habe da noch so eine kleine Nebentätigkeit aufgebaut. Und das jetzt nicht im kleinsten Maße, sondern ich arbeite im BDSM-Bereich.

Am Ende, offiziell, bin ich eine Prostituierte!

Das ist ja nun mal so, denn als Domina braucht man einen Prostitutionsausweis. Für die, die es noch nicht wissen – ja, den brauchst du. Und dementsprechend musst du das deinem Arbeitgeber natürlich auch so sagen. Das habe ich dann getan. Und was soll ich sagen – super cool reagiert. Alles schick, alles fein. Im Endeffekt kann ich auch da, genau wie bei meinen Eltern oder bei sämtlichen meiner Freundinnen und allen meinen Freunden, danke sagen.

Also bei meinem Arbeitgeber war ich schon echt positiv überrascht. Ich war einfach dankbar, weil ich mir denke: Mmh, jetzt hast du dir so einen Kopf gemacht, und am Ende feiert der dich sogar dafür. Das ist total schön. Also so viel dazu. Ich sage mal, die Offenbarung, was mit meinem Business zu tun hat, war Summa Summarum einfach durchweg total positiv.

Dann gibt es aber auch noch die private Anika, die es dann auch potentiellen Partnern, Sexualpartnern, Spielpartnern sagen muss. Und da waren zwei, drei Situationen, wo ich echt dachte: Alter, reagierst du jetzt wirklich so? Das ist echt traurig. Aber auch da jeder wie er möchte. Es muss ja auch nicht zwingend akzeptiert werden, um Gottes Willen. Ich will ja auch niemandem mein Leben aufdrängen. Aber bei dem einen war es schon so, dass er mich dann tatsächlich, nachdem ich es gesagt habe, “geghostet” hat.

Das Leben steckt voller Überraschungen.

In ersten Moment war er fasziniert Er hatte auch viele Fragen und hat gesagt: Ja, hey, cool. Okay, müssen wir drüber sprechen, aber ich bin da fein mit. Und nachdem ich dann da aus der Tür gegangen bin, war ich einfach raus aus seinem Leben. Ich fand es auf viele Weisen interessant. Zum einen, was es mit mir gemacht hat. Nach dem Motto: Ist das richtig, was ich tue?

Also dieser Mensch hat mich wirklich dazu gebracht, mich zu hinterfragen. Und das ist das Schlimmste, was passieren kann. Jetzt im Nachgang ist mir das bewusst geworden.

Man darf sich niemals von anderen Menschen so beeinflussen lassen, dass man seine Entscheidung infrage stellt.

Klar, mal darüber nachdenken – bin ich das wirklich? Mal zu fühlen, verrenne ich mich da gerade in irgendwas? Das ist alles gesund. Aber dieser Mensch hat mich wirklich dazu gebracht, dass ich sage, ich höre damit auf. Ich bildete mir ein: “Er hat Recht. Das ist alles fies. Meine Eltern sollten mich für mich schämen!” Solche Sätze kamen dann auch. Abgründe taten sich da auf, vor allem auch in mir, in denen ich wirklich mit mir gekämpft und gedacht habe: Ja, Scheiße, der hat Recht.

Das kann ich nicht machen. Ich muss das alles abbrechen und muss wieder mein Leben leben, was ich ja eigentlich bewusst aufgegeben habe. Ich bin heilfroh, dass ich doch wieder zu mir gefunden habe. Dass ich irgendwann erkannt habe: Sag mal, was machst du hier eigentlich? Um Gottes Willen. Du hast hier so eine coole Idee, und du willst das voran bringen. Du willst da was Großes mit machen. So viele Leute finden das auch toll. Wir arbeiten da schon zusammen, dass das ganze Thema mal ein bisschen aufgebrochen wird.

Viele Leute erzählen ihre Geschichten, alle sind fein damit. Eltern, Arbeitgeber! Ich meine, da muss man ja auch noch mal kurz eine Fahne dranhängen. Krass. Und dieser Mensch soll jetzt hier alles infrage stellen? Nein danke! Von daher, was das angeht, kann ich jetzt zumindest sagen: Wenn ich auf jemanden treffe, der, in welcher Form auch immer, infrage käme für was auch immer, bin ich da ganz offen und sag’s auch einfach direkt. Es ist ja am Ende auch meine Berufung.

Ich stehe auf BDSM – ein wohlklingender Satz 😉

Dann gibt es ja aber auch meine Freundinnen, die das nicht so haben. Die da nicht so in der Öffentlichkeit mit sind und die da manchmal vor Herausforderungen stehen und schon öfter mit mir darüber gesprochen haben.

Wann sage ich es einer neuen Flamme, dass ich entweder als Domina arbeite, oder dass ich im BDSM-Kontext unterwegs bin? Und auch da muss ich sagen, dass ich das immer verstehen kann, wenn das Gegenüber dann sagt: Nee, du, das geht nicht, das schaffe ich nicht. Das ist nichts für mich! Sei es jetzt im BDSM-Kontext an sich, dass er mit BDSM nichts anfangen kann. Oder aber auch, dass derjenige dann sagt: So, du arbeitest als Domina, nee, das geht nicht für mich!

Das ist völlig in Ordnung, kann ich vollkommen nachvollziehen. Das ist ja auch schon eine Nummer, dass man sich damit befassen muss. Ich glaube, selbst ich wäre als Mann so, dass das jetzt nicht unbedingt so geil für mich wäre. Im Vergleich wäre das ja so: Wenn ein Mann zu mir kommen und sagen würde: Du, ich arbeite parallel als Stripper – wäre jetzt auch irgendwie nichts für mich. Aber da muss ja jeder seinen Weg finden, sei es jetzt Mann/Frau oder welches Geschlecht auch immer. Das muss man einfach für sich erkennen.

BDSM – ja oder nein?!

Und obwohl da echt erstaunlich viele so reagieren, sage ich meinen Freundinnen immer wieder: Sagt es ihm oder ihr. Wenn ihr erkannt habt, dass das euer Ding ist, dass ihr das weitermachen wollt und dass ihr damit leben wollt, dann muss derjenige das mit einkaufen. Es nützt nichts, wenn man das macht, wie ich das gemacht habe: Bor, für den würde ich damit aufhören! Ja, wäre auch noch eine Möglichkeit, aber dann auch nur, wenn es positiv behaftet ist für einen.

BDSM

Wenn ich mich damals gefügt hätte, dem „Spinner“ gegenüber, dann hätte ich mich aufgegeben. Stellt euch mal vor, ich hätte das jetzt nicht gemacht, dann würde ich mich so ärgern! Puh.

Wenn das jetzt nicht so „wichtig“ für jemanden ist, dann kann man ja auch überlegen. Wenn man merkt, dass mein Partner mehr ist als gedacht, aber der- oder diejenige kommt damit nicht klar, dann höre ich damit auf. Und wenn sich das gut anfühlt, ist das ja auch in Ordnung. Aber grundlegend ist es ja so, dass man das niemals aufgeben darf für jemanden, nur weil der- oder diejenige damit ein Problem hat. Dann passt es einfach nicht.

Wie in meinem Fall. Er hat einfach nicht gepasst. Ich bringe das mit, das bin ich. Also akzeptiere es oder lass es. Man hat immer die Wahl, egal, in welcher Situation. Er hätte ja auch sagen können: Du, coole Sache, aber nein danke. Aber da musste natürlich wieder mit Schimpfworten und Ekel und fies geworfen werden.

Wer mit Scheiße wirft, beschmutzt sich auch immer selber.

Von daher danke ich demjenigen, dass er mich hat testen lassen, wie ich darauf reagiere. Grundlegend ist jede Begegnung ja immer ein Test für sich selbst. Wie reagiere ich, und wie lasse ich mich von demjenigen beeinflussen?

So oder so, wenn ihr jetzt vor so einer Situation steht: Hey, ich würde das gerne meinem Partner sagen! Oder: Ich habe jemanden kennengelernt, dem oder der würde ich das jetzt auch gerne sagen, aber ich trau mich nicht! Ich kann euch nur darin bestärken. Wenn ihr erkannt habt, das ist euer Ding, welcher Fetisch, welche Vorliebe auch immer. Das ist einfach jetzt ein Teil von mir wie mein rechter Daumen!

Dann sagt es, sprecht es aus.

Ich grinse jetzt gerade hier auch schon, weil ich weiß, wie es danach ist. Klar, auch da gibt es die Möglichkeit, dass der- oder diejenige sagt: Nee, danke. Das ist dann im ersten Moment ein bisschen schmerzhaft, aber auch wiederum eine positive und gute Erkenntnis für sich selbst. Dann hat man die Möglichkeit zu erkennen: Okay, das ist jetzt offensichtlich doch nicht mein Partner, und über kurz oder lang wäre es sowieso nicht gut gelaufen.

Von daher ist die erste Phase jetzt doof, aber am Ende ist es besser, weil dann noch ein Partner oder eine Partnerin wartet, der oder die besser zu mir passt. Aber man darf ja auch niemals die Reaktion unterschätzen, wie sie sein könnte. Auch das habe ich jetzt schon erlebt bei einer Freundin, die auch erst gesagt hat: ich kann nicht. Ich kann meinem Freund das nicht sagen. Aber ich finde das so interessant, was du machst. Spannend, spannend, spannend!

Da freu ich mich so unfassbar für sie – und das ist wirklich ein unfassbar cooles Erlebnis und Gefühl – und ich bin so unglaublich glücklich, dass sie das dann doch gemacht hat. Denn am Ende war es so, dass der Partner gesagt hat: Endlich sprichst du das mal aus. Das wollte ich schon lange mal ausprobieren. Übrigens, ich habe hier auch noch eine Idee. Sooo schön!

Also wirklich, Leute, ich kann es nicht oft genug sagen. Klar, wie gesagt, es ist blöd, wenn dann eine Reaktion kommt, die anders gewünscht worden wäre.

Aber es hat alles seinen Sinn.

Da wartet dann offensichtlich noch was anderes, besser passenderes auf euch. Oder aber kann es auch immer sein, dass der- oder diejenige so reagiert, dass du ihm/ihr quasi geholfen hast, das auszusprechen, was er oder sie bisher nicht geschafft hat auszusprechen.

Seid ehrlich zu euch selbst. Erkennt: Ist es jetzt was für mich oder nicht! Macht mein Webinar oder kauft mein Buch. Damit würdet ihr mich auch sehr unterstützen.

Erkennt einfach: Welche Stimmen sind in mir? Was möchte raus? Wer bin ich? Das ist wirklich immer so die Frage der Fragen! Wenn ihr das erkannt habt, werdet ihr entweder erkennen: Okay, so wichtig ist das jetzt gar nicht. Wenn mein Partner das nicht möchte, ist es nicht schlimm. Oder aber: Ich muss das jetzt einfach sagen, weil BDSM einfach zu mir gehört und weil ich dafür brenne. Ich will das ausprobieren.

Das kann ich euch nur mit auf den Weg geben. Ich kann’s immer nur wiederholen:

Einfach mal machen!

Viel Spaß dabei! Beobachtet, was da mit euch passiert. Ich drücke euch die Daumen. So oder so: Am Ende wird es euch immer wieder ein Stück zu euch selber führen.

Entscheide dich: Raus aus deiner Zwangsjacke, oder eben rein – je nachdem 😉

Ein paar Schlagwörter

Warum macht sie das?

  • aktuell: BDSM greifbarer machen
  • Ermutigen auch einen Blick über euren Tellerrand zu wagen

Wie macht sie das?

  • Ausbruch - neue/alternative Wege gehen
  • Motivation und Inspiration durch Menschen, Momente und nimmersatte Neugierde

Womit macht sie das?

  • Mit Geschichten aus dem wahren Leben.
  • Mit eigener Erfahrung, die sie euch zu Nutze macht.
  • Mit knallharter Wahrheit und derzeit jeder Menge Fakten über die schwarz-bunte Welt der BDSM Szene