#35 Schock – Brieffreund in BDSM Welt getroffen

Dass ich meinen Brieffreund, den ich in der Jugend zwar hatte, aber nie gesehen habe, in der BDSM-Welt richtig kennenlerne, klingt so kurios, wie es nur sein kann. Aber genau so war es.

Heute liefere ich anhand einer, und vor allem aber auch meiner wahren Geschichte den Beweis dafür, dass die Welt wirklich klein ist und dass so viele Zufälle schon Schicksal sein müssen.

Wie ich durch meine sexuelle Offenheit einen Bekannten aus der Jugend wiedergefunden habe, obwohl wir uns eigentlich gar nicht wirklich kannten, das erzähle ich euch heute…

Wahnsinn. Ich weiß gar nicht, wie ich anfangen soll. Das ist eine Geschichte, wenn man die so hört, würde ich das wahrscheinlich selber gar nicht glauben, dass es wirklich so gewesen ist. Das ist so cool und so witzig, dass ich da einfach von erzählen muss.

Und zwar ist es so: Ich bin ja manchmal auf einschlägigen Portalen unterwegs. Man ist da ja offen und interessiert. Manchmal möchte man auch einfach ein bisschen Spaß haben und mal gucken, was man so für neuen Menschen begegnet. Dementsprechend war ich auf einem etwas sexuell orientierten Portal unterwegs. Da habe ich vor ungefähr vor eineinhalb Jahren mit einem Mann geschrieben. Wir haben einfach geschrieben, uns jedoch nie gesehen. Er war sozusagen mein virtueller Brieffreund. Zwischendurch hatte ich dann einen Freund, oder er war mal wieder weg von der Plattform. So haben wir uns dann immer mal wiedergefunden, oder eben auch nicht. Das Ganze zog sich bestimmt über zwei Jahre hinweg und war geprägt von sporadischem Kontakt.

Brieffreund

Kinderzimmer aufräumen – immer noch oder wieder schön

Vor ein paar Wochen bin ich dann nach Hause gefahren, um mein Kinderzimmer aufzuräumen. Generell ist ab und zu mal aufräumen, ja nicht nur in Bezug auf das Kinderzimmer hilfreich. Aber speziell das ist ja immer eine sehr spannende Angelegenheit: Man fährt zu den Eltern nach Hause, geht ins alte Kinderzimmer. Ich weiß nicht, wie das bei euch ist, aber bei mir standen dann doch noch so gefühlt 20 Kartons.

Ich habe mir ein Herz gefasst und gedacht: Komm, jetzt räumst du mal auf. Alles was du wirklich nicht mehr brauchst, schmeißt du weg. Man kennt dieses Vorhaben. Aber ich habe es dann wirklich gemacht. Ich habe angefangen aufzuräumen. Dabei habe ich natürlich sehr viele coole Sachen gefunden aus meiner Jungend, aus meiner Kindheit. Ach, das war schon irgendwie schön.

Irgendwann stieß ich auf alte Briefe. Natürlich auch auf Briefe von meinen Freundinnen oder Briefbücher, oder was man dann da so findet – eben aber auch alte Briefe von einem Menschen, mit dem ich wirklich eine klassische Brieffreundschaft hatte. Geschätzt war ich da dreizehn, vierzehn, fünfzehn und es waren echte Briefe, sprich aus Papier, das man mit einem Stift beschreibt. Gibt es heutzutage ja leider nicht mehr wirklich oft. Am Anfang dachte ich: Warte mal, wer war denn das nochmal? Ich hatte einen Brieffreund?

Ich konnte das überhaupt nicht einordnen und habe einfach mal ein paar Briefe gelesen. Irgendwann kam dann: P.S. Grüß mir mal deine Freundin! Da stand natürlich ein Name, aber in dem Moment wusste ich: Oh, die kann ich jetzt mal fragen. Sie ist immer noch meine beste Freundin und weiß immer alles. Dementsprechend fragte ich sie, in der Hoffnung, dass sie Licht ins Dunkle bringen konnte.

Sie wusste es natürlich direkt. Mit einem Gedächtnis wie ein Elefant, konnte sie mir binnen Sekunden sagen, wer das war/ist. Sofort war sie Feuer und Flamme: Mensch, cool, dass du die Briefe wiedergefunden hast. Ich guck mal, vielleicht finden wir den wieder.

Natürlich hat sie ihn gefunden, hat mir eine E-Mail-Adresse geschickt und sagte: Schreib dem doch einfach mal. Wer weiß? Vielleicht wohnt der hier irgendwo in der Gegend. Ich denke: Ja komm, eigentlich ist das ja echt ‘ne süße Sache. Vielleicht kriegen wir das ja wieder hin, wieder eine Brieffreundschaft zu führen. Eigentlich ist das ja echt schön, noch mal Briefe zu schreiben. Whatsapp, E-Mail, SMS, was es nicht alles so gibt. Ist ja zwar schön und gut und praktisch und schnell. Aber so ein „oldschool“ Ding, wirklich ein Blatt und einen Stift in die Hand zu nehmen und einfach mal die Gedanken aufzuschreiben, das wären dann auf jeden Fall tiefgründigere Gedanken, als mal eben schnell eine Whatsapp zu schicken oder eine Sprachnachricht.

Ich habe ihm tatsächlich dann eine E-Mail geschrieben, mit der Unwissenheit, wen ich da überhaupt anschreibe. Dementsprechend hieß meine E-Mail:

Bist du mein verschollener Brieffreund?

Ich habe ein paar Sätze geschrieben und das ganze beschrieben, wie ich dazu komme, ihn anzuschreiben. Was soll ich sagen? Er hat dann tatsächlich auch geantwortet und geschrieben: Ja, irgendwas klingelt da bei ihm. Aber er weiß jetzt auch nicht mehr so genau. Mensch, cool. Aber so, lass mal Nummern austauschen. Dann können wir ja mal gucken.

Ich habe ihm dann meine Nummer gegeben. Wir sind dann auf Whatsapp umgestiegen, wie das ja dann so ist. Am Anfang war das ja auch in Ordnung. Ich meine, wir mussten ja auch erstmal gucken, ob wir das wirklich sind. Wir hatten ja über sechzehn, siebzehn Jahre keinen Kontakt mehr. Es war ja schon cool, dass es überhaupt so weit gekommen ist. Dementsprechend haben wir dann auf Whatsapp gewechselt. Auch ganz normal geschrieben am Anfang, hin und her.

Wir können uns ja mal treffen. Ach witzig, du wohnst auch da? Ja, ich wohn auch da! Dann ist es ja ein Leichtes sozusagen, uns mal zu treffen – auf einen Kaffee. Wir waren sozusagen fast Nachbarn. Da fing das schon mit an, wo ich gedacht habe: He? Kann ja nicht. Die Welt ist doch eigentlich groß genug für uns beide. Warum treffen wir uns jetzt in einer Stadt, in einem Stadtteil, und wohnen eigentlich nur ein paar Straßen voneinander entfernt? Du bist doch eigentlich nur mein Brieffreund gewesen. Aber gut.

Irgendwann meldete sich dann die Nummer wieder, also der Typ, von dem ich ganz am Anfang erzählt habe, den ich auf dieser Plattform kennengelernt hab. Wie gesagt. Noch nie getroffen. Immer mal wieder geschrieben. Er schrieb mich dann irgendwann an: Hey, wie geht’s dir denn? So lange nichts mehr gehört voneinander. Sollen wir uns denn nicht mal treffen so langsam? Ist ja auch irgendwie blöd, wenn wir jetzt nur schreiben. Das verläuft ja dann doch irgendwann im Sande. Gut. Ich habe mir gedacht: Naja, wir kriegen es seit zwei Jahren hin, dass wir das so machen! Aber natürlich hat er Recht.

Sich treffen ist ja irgendwie doch cool. Das zog sich dann so ein paar Tage, Wochen hin. Immer mal wieder geschrieben. Parallel auch mit meinem damaligen Brieffreund. Es kam dann auch immer mehr raus, dass er es tatsächlich ist. Man konnte sich immer mehr erinnern. Das war ja echt schön. Immer mal wieder an die Jugend erinnern. Muss man eigentlich viel öfter mal machen. Entweder mit einem Bekannten aus der Jugend, wirklich, wenn man da noch das Glück hat, jemanden noch zu kennen.

Oder sich wirklich auch mal hinsetzen, abends, und mal Revue passieren lassen. Was hat man damals eigentlich für eine Scheiße gemacht? Aber, es war je eine schöne Scheiße, wenn man so will. Denn schließlich hat man ja auch einen Brief gefunden. Und wisst ihr, woher ich diesen Brieffreund habe? Das haben wir irgendwann mal rausgefunden. Ich habe den damals über Studi VZ kennengelernt. Kennt ihr das noch? Ist das witzig?

Da war ja schon für mich alles … da hatte ich Spaß, weil ich dachte: Meine Güte, stimmt. Studi VZ, MSN, Chatcity, was gab es da nicht alles. Meine Güte, war das cool. Das einzige, was ich mich wohl immer gefragt habe: warum hast du kein Profilbild von dir? Ich würde dich so gerne mal sehen, wie du jetzt aussiehst und so. Ich habe ihm dann irgendwann geschrieben, dass er mir doch bitte mal ein Bild schicken soll, weil ich ihn gerne sehen möchte.

Und dann schreibt dieser Mensch, als mein Brieffreund, schreibt mir dann: Brauchst du nicht, ich habe gerade was rausgefunden. Und ich denke: He? Was ist denn jetzt los? Da schickt der mir von der anderen Nummer, also von dem anderen Typen: Ja, ich bin’s. Und ich denke: Ne! Im Leben nicht!

Kurze Schnappatmung!

Ich habe das erst mal überhaupt nicht geschnallt. Ich dachte: He? Was ist das denn jetzt? Wieso schreiben die mir jetzt beide? Als der Groschen dann gefallen ist dachte ich: Das kann doch jetzt nicht dein Ernst sein! Ich schreibe gerade quasi mit meinem Brieffreund und mit einem Menschen, mit dem ich seit zwei Jahren schreibe, aber noch nie gesehen habe. Und meinen Brieffreund habe ich ja auch nie gesehen. He? Das kann doch jetzt nicht sein, dass ich den jetzt auch über dieses Portal dann gefunden habe, den einen, also, eigentlich ihn ja, meinen Brieffreund und den anderen. Das war vielleicht eine Erkenntnis für mich. Ich habe gedacht, ich kann nicht mehr. Das ist ja der Wahnsinn. Also! Bis ich dann mal wieder klargekommen bin, hat es entsprechend etwas gedauert, aber ich hab mich wie Bolle gefreut. Das gibt’s doch nicht! So viele Sachen.

Man räumt mal unverhofft sein Kinderzimmer auf, findet da irgendwelche Briefe, geht dem nach, findet diesen Menschen über das Internet, schreibt mit dem, und auf einmal kommt raus, dass ich schon seit zwei Jahren mit diesem Menschen Kontakt habe. Zwar auch nicht physisch, aber über das World Wide Web. Also virtuell kannte ich diesen Menschen schon seit zwei Jahren, aber eigentlich auch schon seit fünfzehn, sechzehn, siebzehn Jahren. Das war so cool. Da war ich ja schon völlig überfordert mit der Situation und hatte Spaß und schickte meiner Freundin dann auch diesen Verlauf. Sie rief mich dann auch direkt an und sagte: Das kann doch nicht sein! Ich sag: Ja, doch! Das ist so. Dann hat er mir dann auch noch von der Brieffreund-Nummer ein Foto geschickt. Da wusste ich: Ja, alles klar! Der ist das! Ich fass es nicht.

Aber die Geschichte geht noch weiter.

Es war morgens. Ich war schon auf der Arbeit. Meine Arbeitskollegen haben das ganze Szenario und die Offenbarung mitbekommen. Das konnte auch gar nicht anders gewesen sein, da ich wahrscheinlich kreidebleich und trotzdem hochrot war und völlig neben mir stand. Mein Arbeitskollege, der mir gegenüber sitzt, guckt mich auf einmal an und sagt: Was hast du denn? Erzähl doch mal! Ich sag: Du glaubst nicht, was passiert ist. Seine Reaktion, nachdem ich ihm alles erzählt habe, war filmreif.. Er: Nee, das ist ja witzig. Zeig mal ein Foto. Ich zeig ihm ein Foto und er sagt:

Ja Mensch, den kenn ich doch.

Mit dem habe ich doch früher in einer Band gespielt, er Schlagzeug, ich Gitarre! Ich sag: Willst du mich verarschen? Das kann doch nicht dein Ernst sein. Er: Ja doch, kommt der aus Berlin? Ich sag: Ja, der kommt aus Berlin und wohnt jetzt hier. Jaja, heißt der soundso? Ich sag: Ja… oh mein Gott, jetzt wird’s gruselig!

Und dann schreibe ich dem Brieffreund: Kennst du den? Ja, den kenn ich! Ich hab mal mit dem in einer Band gespielt. Ich sag: Ja, ist mein Arbeitskollege, liebe Grüße!

Da war ich noch mehr fix und fertig. Da war mir klar, ich muss das auf jeden Fall verewigen, was hier gerade passiert. Und wie es der „Zufall“ so will, geht das ja noch weiter. Als hätte das nicht schon gereicht für mich, nein, wir haben uns dann auf einen Kaffee getroffen, setzen uns dahin, alles cool. Wir uns riesig gefreut, Spaß gehabt, upgedatet von früher bis jetzt! Ich meine, wir kennen uns ja im Schnitt sechzehn, siebzehn Jahre, da gibt es ja einiges zu erzählen, was so passiert ist.

Wir sitzen also da und er erzählt. Er arbeitet im sozialen Bereich. Meine beste Freundin übrigens auch, die den Kontakt sozusagen hergestellt hat. Das sind so kleine Sachen, die dann jetzt noch dazu kommen. Aber eine riesen Sache kommt jetzt noch dazu: Als wir dann dieses Thema Brieffreundschaft abgehakt haben und ein bisschen in dieses Erwachsenen-Ding gekommen sind und auch dieses – wir haben ja eigentlich zwei Ansätze, warum wir uns kennengelernt haben. Wir sind ja anscheinend sexuell beide sehr offen! Bis dato hatte ich ihm nichts davon erzählt, dass ich im BDSM-Bereich und als Domina unterwegs bin!

Musste ich auch gar nicht, weil er mir dann irgendwann erzählt hat: Er ist ja eigentlich so der dominante Typ und hat auch schon diverse Dinge ausprobiert und hat sich irgendwann wohl mal gefragt, wie es denn auch so ist, auf der Subseite zu sein, also auf der devoten Seite. Fand ich schon sehr, sehr cool, weil ich Menschen so sehr mag, die sich da auch mal trauen, auch mal den anderen Weg zu gehen. Einfach um zu gucken, wie fühlt sich das denn an? Ist das wirklich nicht meins? Vielleicht ist es auch doch meins. Ich weiß es nicht. Mal gucken. Vielleicht bin ich ja auch beides!

Er war Haussklave.

Und dann erzählt mir dieser Mensch, dass er, und jetzt wird es irgendwie ein bisschen gruselig, dass er ja auch auf der Subseite mal unterwegs war und sich auch mal als Haussklave versucht hat. Er fing dann an zu erzählen: In einem Studio, hier in der Stadt, in der wir wohnen.

Mir ist die Kinnlade runtergefallen! Ich konnte nicht mehr. Ich habe ihm einfach nur zugehört, bis dann natürlich für mich klar war: der redet von dem Studio, wo ich arbeite! So! Und jetzt muss ich einen kleinen Schwenker machen. Kurz zuvor, zum Thema Zufälle, und es war wirklich so, ich dichte da nichts zu, es war wirklich so: Kurz zuvor, ein paar Tage zuvor, habe ich mich mit einer Kollegin im Studio unterhalten, die mir erzählt hat, dass sie sich ja mal mit jemandem getroffen hat, ihr ahnt es, auch über diese Plattform, mit dem auch ein bisschen was lief.

Er hätte ihr dann irgendwann erzählt, dass er ja doch ein bisschen devoter unterwegs ist und dass er sich auch gerne mal da ausprobieren will. Sie hat mir dann erzählt, dass sie ja einen Haussklaven hatte, der ja überhaupt nicht so ins Bild passte. Normalerweise sind das ja eher die älteren. Aber er war dann halt auch sexuell für sie so interessant und hat es dann aber geschafft, dass man das dann getrennt hat. Dann war er eine Zeit lang ihr Haussklave.

Moment, was? Ich wusste sofort:

Das kann alles kein Zufall mehr sein!

Ich sitze gerade mit diesem Menschen hier bei einem Bierchen, bei dem ich herausgefunden habe, ich kenne diesen Menschen schon Ewigkeiten. Ich habe diesen Menschen zwar noch nie gesehen, aber er ist mein Brieffreund und ich habe ihn auf einem Portal kennengelernt, wo es primär um sexuelle Offenheit geht. Und er war schon mal Haussklave bei einer Dame, die ich kenne, sprich, meine Arbeitskollegin. Ich kann nicht mehr. Das hat er dann auch irgendwann gemerkt. Er meinte so: Sag mal, was bist denn du so ruhig? Du grinst so in dich rein. Ich sag: Du glaubst es nicht.

Eigentlich wollte ich ihm das nicht sofort erzählen, das kommt ja auch immer so ein bisschen komisch rüber, wenn du erzählst: Hier, ich bin übrigens Domina! Das hat in dem Moment so unfassbar gut gepasst. In dem Moment, ich bin geplatzt: So, jetzt hörst du mir mal zu! Soundso ist das! Ich ihm das alles binnen Sekunden vor den Latz geknallt. Ich sag: Kennst du die und die? Er: Woher kennst du die? Ich sag: Naja, ist halt meine Arbeitskollegin. Dem ist der Kitt aus der Brille gefallen. Ich konnte nicht mehr. Er sagte: Das ist jetzt nicht dein Ernst? Du kennst dieses Studio? Ich sag: Ich kenn das nicht nur, ich arbeite da. Er: Nee, ernsthaft jetzt? Ich sag: Ja, natürlich. Wo er früher Haussklave war, mit der unterhalte ich mich ja regelmäßig, weil die auch echt cool drauf ist.

Brieffeund finden

Was soll ich sagen? Ich bin immer noch total überfordert! Was heißt überfordert? Ich bin positivst überrascht, wie viele Zufälle es geben kann. Der Abend war dann entsprechend echt witzig. Man kann es sich vorstellen. Wir haben dann noch so gefühlt 20 Bierchen getrunken und angestoßen und gefeiert. Eigentlich so vieles gefeiert, weil das so cool war. Dann haben wir uns auch noch ein paar Male getroffen und alles Mögliche miteinander gemacht, also asexuell. Da haben wir uns irgendwie doch gesagt, nee, das passt nicht. Da würden wir ein bisschen was kaputt machen, wenn wir da jetzt was starten.

Das war die Geschichte, die mich auf jeden Fall geprägt hat.

Seitdem weiß ich, die Welt ist verdammt klein. Ich habe schon damals, als ich im Disneyland einem aus meiner Klasse begegnet bin, gedacht: Oh, die Welt ist aber wirklich klein. Aber nein, sie ist noch kleiner als man denkt. Sie ist ein Dorf. Und ich bin so froh, dass ich damals mein Zimmer aufgeräumt habe und dass ich alle Schritte danach gegangen bin und mich mit dem getroffen habe. Denn das ist ja wohl wirklich so eine Geschichte, die erzählt man dann den Enkeln später. Ok, mit ein paar Sachen ausgelassen. Auf jeden Fall weiß ich seitdem: Die Welt ist unfassbar klein. Und manchmal findet man beim Aufräumen auf jeden Fall weitaus mehr als Liebesbriefe, Briefe von Freundinnen, Didl-Sammelkarten-Ordner oder Poesiealben, oder was es sonst noch so gibt.

Ein paar Schlagwörter

Warum macht sie das?

  • aktuell: BDSM greifbarer machen
  • Ermutigen auch einen Blick über euren Tellerrand zu wagen

Wie macht sie das?

  • Ausbruch - neue/alternative Wege gehen
  • Motivation und Inspiration durch Menschen, Momente und nimmersatte Neugierde

Womit macht sie das?

  • Mit Geschichten aus dem wahren Leben.
  • Mit eigener Erfahrung, die sie euch zu Nutze macht.
  • Mit knallharter Wahrheit und derzeit jeder Menge Fakten über die schwarz-bunte Welt der BDSM Szene